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Die Rolex-Neuheiten 2026: was wirklich neu ist

Rolex feiert 2026 hundert Jahre Oyster: 1926 stellte die Marke die erste Oyster vor. Gesicht des Jubiläums ist die Oyster Perpetual. Los ging es am 14. April auf der Watches and Wonders in Genf.

Eine Gesamtzahl nennt Rolex nicht. Auf der Neuheitenliste von rolex.com stehen 56 Modelle, allein 33 davon sind Datejust 36 und 11 Datejust 41. Die Day-Date in Jubilee Gold, die Daytona in Rolesium und zwei Versionen der Padellone fehlen dort. Spannend sind nur ein paar davon.

Bis auf die Padellone sind alle Neuheiten hier bis 100 Meter wasserdicht. Die Preise sind Listenpreise von rolex.com für Deutschland, Stand 02.11.2026.

Oyster Perpetual zum Jubiläum

Mit der Oyster Perpetual 41, Ref. 134303, kommt gelbes Rolesor erstmals in die aktuelle OP-Reihe. Lünette und Krone sind aus Gelbgold. Das Band bleibt komplett aus Stahl, obwohl gelbes Rolesor sonst goldene Mittelglieder hat.

Auf dem schiefergrauen Zifferblatt steht bei 6 Uhr „100 years“ statt „Swiss Made“, die Krone trägt eine erhabene 100. Innen arbeitet das Kaliber 3230 mit rund 70 Stunden Gangreserve. Preis: 9.300 Euro.

Die Oyster Perpetual 36, Ref. 126000, bringt Farbe. Ihr Lackblatt zeigt das Jubilee-Motiv, also den Schriftzug „Rolex“ als Muster, in mindestens zehn Farben. Neu ist das Motiv nicht, Rolex führte es Ende der 1970er ein. Auch diese Uhr hat das Kaliber 3230 und kostet in Oystersteel 6.450 Euro.

Die neue OP 28, Ref. 276208, ist aus 18 Karat Gelbgold, ihr Blatt ist grün lackiert. Die OP 34, Ref. 124205, ist aus 18 Karat Everose-Gold, ihr Blatt blau. Die Indizes bei 3, 6 und 9 Uhr sind aus Naturstein, aus grünem Heliotrop und blauem Dumortierit. Das gab es bei Rolex noch nie.

In beiden läuft das Kaliber 2232 mit rund 55 Stunden Gangreserve. Die 28er kostet 30.450 Euro, die 34er 38.550 Euro.

Datejust und Yacht-Master II

Die Datejust 41, Ref. 126334, kommt in weißem Rolesor mit geriffelter Lünette aus Weißgold. Ihr grünes Blatt hat einen Farbverlauf, ein sogenanntes Ombré. Seit Rolex solche Blätter 2019 zurückgebracht hat, ist dies das erste, das seine Farbe allein vom Lack bekommt.

Kaliber 3235, rund 70 Stunden Gangreserve, 11.250 Euro. Dasselbe Blatt gibt es an der Datejust 41 in Stahl, Ref. 126300, mit Jubilee-Band für 8.800 Euro.

Die Yacht-Master II ist zurück. Rolex hatte sie im April 2024 aus dem Programm genommen. Es gibt sie als Ref. 126680 in Oystersteel und als 126688 in 18 Karat Gelbgold, beide 44 mm.

Den Countdown stellst du jetzt mit dem unteren Drücker ein, nicht mehr über Lünette und Ring Command. Seine Zeiger laufen gegen den Uhrzeigersinn, das ist neu bei Rolex. Im Gehäuse arbeitet das neue Kaliber 4162 mit Chronergy-Hemmung und rund 72 Stunden Gangreserve.

Das Blatt ist matt weiß lackiert, die drehbare Lünette trägt eine blaue Cerachrom-Einlage. Die Stahlversion kostet 19.500 Euro, die goldene 58.500 Euro.

Zwei Uhren außerhalb des Katalogs

Bei der Day-Date 40, Ref. 228235 JG, ist das Metall neu: Jubilee Gold, eine 18-karätige Legierung, die Rolex selbst entwickelt und herstellt. Rolex spricht von Tönen in Gelb, Grau und Rosa.

Auf dem Blatt aus hellgrünem Aventurin, einem Naturstein, sitzen zehn Diamanten als Stundenmarken. Das Werk ist das Kaliber 3255 mit rund 70 Stunden Gangreserve. Die Uhr kostet 63.300 Euro.

Mit der Ref. 126502 gibt es die Daytona zum ersten Mal in Rolesium, also in Oystersteel mit Platin. Durch den Glasboden siehst du das Kaliber 4131 mit seinem Rotor aus Gelbgold, es läuft rund 72 Stunden. Neu ist ein Glasboden bei Rolex aber nicht: Die Daytona 126506 aus Platin hat schon einen.

Spannender ist das Blatt. Weißes Grand-Feu-Email liegt auf vier Keramikplatten, eine für das Hauptblatt und drei für die Zähler.

Die Cerachrom-Lünette kommt in Anthrazit, einem neuen Farbton. Ihre Tachymeter-Zahlen stehen waagerecht, wie bei der ersten Daytona von 1963. Einen Preis nennt Rolex nicht.

Die Perpetual Padellone im September

Die Padellone zeigte Rolex erst am 15. September, abseits der Messe. Sie hat einen Jahreskalender und eine Mondphase. Den Namen hat sie von der Ref. 8171, die Sammler „Padellone“ nennen.

Datum, Wochentag und Monat springen um Mitternacht auf einen Schlag um. Nachstellen musst du nur einmal im Jahr, Ende Februar. Einen Jahreskalender gab es bei Rolex aber schon vorher, in der Sky-Dweller.

Das neue Kaliber 7190 schlägt mit 5 Hz, die Gangreserve liegt bei rund 66 Stunden. Vollmond und Neumond auf der blauen Mondscheibe sind aus Meteorit.

Die Uhr misst 39 mm, hat einen Glasboden und ist bis 50 Meter wasserdicht. Die Ref. 53505 ist aus Everose-Gold, die 53506 aus Platin. Am Settimo-Band kostet die 53505 70.100 Euro.

Was du nicht siehst

Die hauseigene Prüfung zum Superlative Chronometer hat Rolex verschärft. Seit der Neufassung 2015 prüft Rolex an der fertigen Uhr Präzision, Wasserdichtheit, Aufzug und Gangreserve. Nach dem Einschalen darf die Uhr höchstens zwei Sekunden am Tag vor- oder nachgehen.

Neu sind drei Kriterien, die schon bei Entwicklung und Fertigung gelten: Schutz vor Magnetismus, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Messwerte dazu hat Rolex nicht veröffentlicht.

Unsere eigenen Versionen findest du im Shop. Die Replica dort hat 30 m Wasserdichtigkeit: Regen und Händewaschen ja, Schwimmen nein.

Von SuperClone Redaktion ·

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